Die Software kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Alternativ kann EasyEDA auch im Browser verwendet werden ("Design Online"):
Auch die Download-Version benötigt Internetzugang zum Abrufen der Komponentenbibliothek. Da der Zugriff darauf über das Schulnetzwerk nicht möglich ist, musst du hier die Browser-Version verwenden.
Das Routing der Platine funktioniert auch in der Browser-Version nicht über das Schulnetzwerk. Dafür kannst du den lokalen Auto-Router herunterladen und auswählen. Siehe dazu diese Anleitung.
Nach dem erstellen eines neuen Projekts (ggf. New Std Project auswählen) wird automatisch eine Datei für einen Schaltplan angelegt (Sheet_1).
Elektronische Bauteile können über die Common Libarary (linke Seitenleiste) hinzugefügt werden. Dazu das gewünschte Bauteil suchen, auf Platzieren klicken und das Bauteil mit einem weiteren Klick auf dem Schaltplan platzieren.
Über den kleinen Pfeil in der unteren rechten Ecke eines Bauteils kannst du die Bauteil-Variante auswählen. Sofern du keine SMD-Komponenten für deine Platine verwenden möchtest, solltest du bei der Auswahl der Variante auf das TH (through-hole) im Namen achten.
Im Menü rechts kannst du den Anzeigenamen (Name) und die Bauteil-Bezeichnung (Vorsilbe) für ein ausgewähltes Bauteil anpassen.
Über den Bereich Bibliothek kannst du weitere Bauteile von verschiedenen großen Online-Händlern auswählen und platzieren.
Über das Fenster Verdrahtungswerkzeuge oben rechts können Verbindungen zwischen den Bauteilen hergestellt werden (Wire) und NetFlags für GND (Ground) und VCC (Versorgungsspannung) platziert werden.
Solltest du später Änderungen an deinem Schaltplan vornehmen, musst du die Leiterplatte aktualisieren. Klicke dazu in der Menüleiste unter Entwurf auf Leiterplatte aktualisieren.
Bei komplexeren Schaltungen kann es vorkommen, dass sich Leiterbahnen auf der Platine überkreuzen. Das kann durch eine mehrschichtige Platine (z.B. 2 Schichten) verhindert werden. Dadurch wird die Platine allerdings auch teurer in der Herstellung.
Anschließend werden alle Bauteile mit ihren Verbindungen sowie der Rahmen der Platine angezeigt. Du kannst die Bauteile nun so auf der Platine anordnen, wie du sie später haben möchtest.
Wenn du alle Bauteile ausgerichtet hast, klicke oben in der Menüleiste unter Route auf Automatisch routen. Die Software generiert nun automatisch die Leiterbahnen zwischen deinen Bauteilen ("Routing"). Falls du die Leiterbahnen noch nachträglich anpassen möchtest, kannst du sie mit der Maus verschieben.
Solltest du später die Bauteile anders anordnen, musst du das Routing neu ausführen.
Über das Fenster Leiterplatten Werkzeuge kannst du eigene weitere Pads und Leiterbahnen hinzufügen. Um beispielsweise alle GND-Verbindungen zusammenzufassen, kannst du dafür ein Netz (Copper Area) verwenden (Kupferfläche auf der Platine). Die Lage, auf der du die Elemente platzieren möchtest, kannst du im Fenster Lagen und Objekte auswählen. Die Lage Obere Beschriftungslage Kannst du bspw. für Text oder Logos nutzen.
Wenn du mit dem Design deiner Platine fertig bist, kannst du die Gerber-Dateien für die Fertigung exportieren. Diese kannst du dann bei einem Anbieter deiner Wahl zur Bestellung hochladen (beispielsweise https://jlcpcb.com/).
Klicke dazu in der Menüleiste unter Fertigung auf Leiterplatten-Fertigungsdatei (Gerber) und dann auf Gerber generieren.